Albrecht Tübke

 

Biografie:

  • Geboren 1971 in Leipzig
  • 1997 Diplom an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

  • 2000 Meisterschüler

  • 2001 Master of Arts an der Metropolitan University of London

  • lebt und arbeitet in Deutschland und Italien

 

Arbeitsgebiete:

 

  • Malerei

 

 

Für seine Ölgemälde nutzt Albrecht Tübke die Techniken der „Alten Meister“ der Renaissancemalerei. Nach der Vorbereitung das Malgrundes werden die Portraits mit Eitempera oder mit Acryl untermalt. Darauf folgt die sogenannte Schichten - oder Lasurmalerei, eine Methode, bei der die Ölfarbe in mehreren transparenten Schichten auf die Untermalung aufgetragen wird. Jede dieser Farbschichten unterliegt einem Trocknungsprozess der eingehalten werden muss, damit die folgenden Farbaufträge die unteren Schichten nicht anlösen. Es entsteht so eine faszinierende Farbwirkung mit einer Tiefe, wie sie nur auf diese Weise zu erreichen ist. Es ist ein sehr langwieriger und komplexer Arbeitsprozess bei dem man von Beginn an alle aufeinander folgenden Schritte mit ihren Wirkungen schon durchdacht haben muss um ans Ziel zu kommen. Diese Arbeitsweise hat nichts mit Schnelligkeit zu tun - es ist  eher die Konzentration auf das mit Ölfarbe maximal erreichbare Ergebnis in seiner ihm eigenen Ästhetik und Schönheit. Man könnte es mit einem Schachspiel vergleichen, jeder Zug hat von Beginn an seine Folgen und Auswirkungen in einem komplexen System bis hin zum Ende der Partie.

 

 Inhaltlich geht es in den Bildern von Albrecht Tübke im weitesten Sinne fast immer um die Menschendarstellung, also um das Portrait. Dabei interessiert ihn weder ein religiöser Ansatz noch die Bearbeitung von Themen aus der Mythologie. Albrecht Tübke möchte die Identität und die Einzigartigkeit des Menschen aus sich heraus darstellen. Der Mensch als authentisches Selbst wie er geschaffen wurde, als komplexes Wesen mit seiner eigenen Lebensgeschichte und all den Dingen, die ihn geprägt haben ist das Thema in den Bildern. Dabei findet er seine „Modelle“ in der unmittelbaren Umgebung an dem Ort in dem er lebt - eine schier unerschöpfliche Ressource an interessanten Gesichtern und ihren Geschichten. Tübke verzichtet in seinen Gemälden bewusst auf jegliche Art von geschichtlichen Bezügen oder Hinweisen. Er möchte damit eine gewisse Reinheit in der Darstellung des Abgebildeten bewahren. Und er will den Blick des Betrachters direkt in die Gesichter der abgebildeten Personen lenken ohne jegliche Form von Ablenkung oder schmückendem Beiwerk. – Es ist eine Art der Menschendarstellung, die sich auf das Wesentliche beschränken möchte.

 

 Natürlich haben einige der großen Namen in der Renaissance Malerei die Arbeit von Albrecht Tübke beeinflusst. Zu nennen sind hier neben Sandro Botticelli, Leonardo da Vinci, Giovanni Bellini oder Domenico Ghirlandaio natürlich auch die Werke von Albrecht Dürer, Hans Holbein oder Lucas Cranach um nur Einige zu nennen. Aber auch Vertreter der Neuen Sachlichkeit wie zum Beispiel Otto Dix oder Christian Schad zählen zu den großen Portraitisten die von Albrecht Tübke sehr bewundert und geschätzt werden. All diese Großmeister in der Geschichte der Portraitmalerei haben die Individualität und das authentische Wesen der von ihnen dargestellten Menschen auf bezaubernde Weise herausarbeiten können.

  

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